
Was du für Selbstsabotage hältst, könnte dein Nervensystem sein.
Du weißt eigentlich, was du tun willst.
Den Post veröffentlichen.
Deinen Preis nennen.
Eine Grenze setzen.
Eine Entscheidung treffen.
Und genau dann passiert etwas.
Du ziehst dich zurück. Machst noch mehr. Passt dich an.
Funktionierst einfach weiter. Erstarrst.
Oder plötzlich geht gar nichts mehr.
DEIN NERVENSYSTEM MACHT DAS NICHT ZUFÄLLIG
Schutz sieht nicht bei jeder Frau gleich aus.
Schutz sieht nicht bei jeder Frau gleich aus.
Manche ziehen sich zurück.
Manche werden noch produktiver.
Manche passen sich an.
Manche funktionieren einfach weiter.
Manche erstarren.
Und manchmal geht irgendwann gar nichts mehr.
Sechs Bewegungen. Sechs verschiedene Körpersignaturen.
Und nicht jede braucht dasselbe.

DER MOMENT DAVOR
Zwischen
„Ich will“ und „Ich tue“ passiert etwas.
Du willst ...
Mehr Sichtbarkeit.
Den Preis, der sich richtig anfühlt.
Eine klare Grenze.
Mehr Raum für deine Arbeit.
Mehr Ruhe.
Mehr von dem Leben, das du dir längst aufgebaut hast.
Dann kommt ein Moment.
Eine Körperempfindung.
Ein Gedanke.
Ein Impuls.
Und bevor du ihn überhaupt richtig bemerkst, ist
dein Schutz schon da.
Was du am Ende „Selbstsabotage“ nennst, beginnt oft viel früher.
Zwischen Wollen und Tun
MOMENT
WUNSCH
AKTIVIERUNG
SCHUTZ
VERHALTEN
Dein Verhalten
ergibt Sinn.
DIE WAHRHEIT IST
Vielleicht, indem du dich zurückziehst.
Vielleicht, indem du noch mehr machst.
Vielleicht, indem du dich anpasst.
Vielleicht, indem du versuchst, alles unter Kontrolle zu bekommen.
Vielleicht, indem du erstarrst.
Was heute aussieht, als würdest du dir selbst im Weg stehen, kann eine Bewegung sein, die dein System irgendwann als sicher gelernt hat.
Und wenn dein System gerade schützt,
bringt mehr Druck dich nicht näher an das,
was du willst.

Deshalb ist „Just do it“ manchmal richtig.
Und manchmal falsch.
DEIN VERHALTEN IST NICHT DAS PROBLEM.
Was, wenn du aufhörst,
gegen deinen Schutz zu arbeiten?
Du musst deinen Rückzug nicht bekämpfen.
Deinen Hustle nicht wegregulieren.
Dein Anpassen nicht verurteilen.
Und dich aus einem Freeze nicht herausoptimieren.
Der erste Schritt ist zu verstehen, was dein System in diesem Moment für dich zu schützen versucht.
Denn Schutz verändert sich nicht dadurch, dass du ihn besiegst.
Er verändert sich, wenn dein System eine andere Erfahrung machen kann.
Ich arbeite mit Frauen, die längst wissen, dass da mehr für sie ist.
Mehr von ihrem Wirken.
Mehr von ihrer Stimme.
Mehr von dem, was sie erschaffen wollen.
Und die gleichzeitig erleben, dass genau an den wichtigen Stellen etwas in ihnen übernimmt.
Meine Arbeit verbindet Nervensystem, Bindung und somatische Arbeit mit dem echten Leben.
Mich interessiert, was in dem Moment passiert, in dem du eigentlich längst weißt, was du willst – und trotzdem etwas anderes tust.

